31.Aug..2026

Amsterdam – ein zweiter Blick

Miriam Mehlman Fotografie Amsterdam Reisefotografie

Amsterdam kannte ich bereits – zumindest ein bisschen. Vor vielen Jahren war ich schon einmal beruflich hier, damals allerdings in einem ziemlich anderen Leben und mit entsprechend wenig Zeit, die Stadt wirklich anzusehen.

 

Anfang Juli ging es für drei Tage noch einmal nach Amsterdam, diesmal privat und gemeinsam mit meiner Tochter. Ohne große Liste an Sehenswürdigkeiten, die wir unbedingt abhaken wollten. Wir sind viel zu Fuß gegangen, haben uns durch die Straßen und entlang der Grachten treiben lassen und Amsterdam einfach auf uns zukommen lassen.


Miriam Mehlman Fotografie Amsterdam Reisefotografie

Zu Fuß durch Amsterdam

 

Was man in Amsterdam definitiv nicht lange suchen muss, sind Fotomotive. Schmale Häuser, Fahrräder wirklich überall, Blumen an den Grachten und dazwischen immer wieder diese leicht schief wirkenden Fassaden, bei denen man sich fragt, wie gerade die Innenräume wohl noch sein können.

 

Vieles davon ist genau so, wie man Amsterdam von Bildern kennt. Vielleicht war das auch der Grund, warum mich die Stadt diesmal nicht komplett überrascht hat. Nach ein paar Stunden hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass sich viele Ecken wiederholen. Schön anzusehen – aber irgendwann auch ziemlich ähnlich.

 

Sehr angenehm fand ich dagegen die Menschen. Wir sind überall ausgesprochen freundlich behandelt worden und mit Englisch kommt man wirklich völlig problemlos durch die Stadt.

Amsterdam ist allerdings auch sehr touristisch. Das merkt man gerade im Zentrum ziemlich deutlich – und stellenweise leider auch am Müll auf den Straßen.


Miriam Mehlman Fotografie Amsterdam Reisefotografie

Miriam Mehlman Fotografie Amsterdam Reisefotografie

Miriam Mehlman Fotografie Amsterdam Reisefotografie

Amsterdam vom Wasser aus

 

Eine Grachtenfahrt gehörte natürlich trotzdem dazu. Vom Wasser sieht die Stadt noch einmal anders aus und bekommt ein bisschen mehr Ruhe, als wenn man zwischen Fahrrädern, Menschen und Straßenbahnen unterwegs ist.

Vor allem die Häuserzeilen entlang der Grachten sind aus dieser Perspektive schon beeindruckend. Und fotografisch war das für mich natürlich sowieso spannend.

 

Abends haben wir außerdem an einer Führung durch das Rotlichtviertel teilgenommen. Davon gibt es hier bewusst keine Fotos, aber interessant war es definitiv – gerade weil man dabei einiges über ein Viertel erfährt, das man sonst wahrscheinlich einfach nur durchqueren würde.

 

Und irgendwo dazwischen gab es natürlich Pommes. Amsterdam ohne Pommes wäre für mich schließlich auch irgendwie verfehlt gewesen.


Miriam Mehlman Fotografie Amsterdam Reisefotografie

Miriam Mehlman Fotografie Amsterdam Reisefotografie

Mein Highlight lag außerhalb von Amsterdam

 

Am besten gefallen hat mir tatsächlich der Teil unserer Reise, für den wir Amsterdam verlassen haben.

 

Bei einer E-Bike-Tour ging es raus aus der Stadt und ziemlich schnell wurde aus Häusern, Grachten und Verkehr plötzlich sehr viel Grün. Kleine Orte, Wasser, Windmühlen, Wiesen und Kühe – und eine Landschaft, die sich komplett anders angefühlt hat als das volle Zentrum wenige Kilometer weiter.

Genau dieser Kontrast hat mir besonders gefallen. Nach zwei Tagen in der Stadt war es richtig angenehm, einfach mit dem Rad unterwegs zu sein und Amsterdam einmal hinter uns zu lassen.

 

Und wahrscheinlich sind auch deshalb viele meiner liebsten Fotos dieser drei Tage genau dort entstanden.


Miriam Mehlman Fotografie Amsterdam Reisefotografie

Miriam Mehlman Fotografie Amsterdam Reisefotografie

Mein zweiter Blick auf Amsterdam

 

Ist Amsterdam jetzt eine meiner liebsten europäischen Städte geworden? Eher nicht. Dafür hat sie mich auch bei meinem zweiten Besuch nicht genug gepackt.

 

Trotzdem waren es schöne drei Tage mit meiner Tochter, mit sehr viel Zeit zum Herumlaufen, Fotografieren und Schauen. Und manchmal muss eine Reise ja auch gar nicht mehr sein als genau das.


Miriam Mehlman Fotografie Amsterdam Reisefotografie

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