Bilder-Checkliste für den Website-Relaunch: 5 Motive, die Selbstständige brauchen
Wenn eine neue Website geplant ist oder die bestehende überarbeitet wird, kommt ziemlich schnell die Frage: Welche Bilder für Website und Business brauche ich eigentlich? Oft denkt man zuerst an ein gutes Portrait für die Über-mich-Seite und vielleicht noch ein zweites Bild für die Startseite. In der Praxis reicht das aber meistens nicht besonders weit.
Denn eine Website braucht nicht einfach nur schöne Business Fotos. Sie braucht Bilder, die an unterschiedlichen Stellen unterschiedliche Aufgaben übernehmen: ein starkes Header-Bild, ein persönliches Portrait, Fotos bei der Arbeit, Details und Motive, die sich flexibel in verschiedene Bereiche einbauen lassen.
Gerade als Selbstständige:r bist du oft selbst ein wichtiger Teil deiner Marke. Umso sinnvoller ist es, vor einem Personal Branding Shooting zu überlegen, welche Bilder du für deine Website tatsächlich brauchst. Hier sind fünf Motive, die auf meiner Liste bei der Planung ganz weit oben stehen.
1. Das Header-Bild
Das Header-Bild ist meistens eines der ersten Fotos, das Besucher:innen auf deiner Website sehen. Und genau deshalb ist hier nicht nur wichtig, was auf dem Bild zu sehen ist, sondern auch, wie es aufgebaut ist. Gerade im Header braucht es häufig Platz für eine Überschrift, einen kurzen Text oder einen Button. Ein Portrait, bei dem du genau in der Mitte des Bildes stehst, ist dafür oft gar nicht ideal.
Deshalb fotografiere ich solche Motive bewusst auch weiter und mit Freiraum. Je nachdem, wie deine Website aufgebaut ist, kann es sinnvoll sein, Platz links oder rechts von dir zu lassen oder dasselbe Motiv in unterschiedlichen Varianten aufzunehmen. Das klingt nach einer Kleinigkeit, macht beim späteren Einbauen auf der Website aber einen großen Unterschied.
2. Das Über-mich-Portrait
Natürlich gehört auch ein gutes Portrait zu den Bildern, die du für deine Website brauchst. Für die Über-mich-Seite darf es meiner Meinung nach aber ruhig etwas persönlicher sein als ein klassisches Bewerbungsfoto. Schließlich geht es dort nicht nur darum zu zeigen, wie du aussiehst. Menschen sollen auch einen ersten Eindruck davon bekommen, wer hinter dem Business steckt.
Das kann ein Portrait im Sitzen sein, eines an deinem Arbeitsplatz oder einfach ein Bild, auf dem dein Ausdruck wirklich zu dir passt.
Und ja: Wenn du normalerweise viel lachst, dann darfst du auch auf deinen Business Fotos lachen. Du musst vor der Kamera keine besonders ernste Version von dir spielen, nur weil es um dein Unternehmen geht.
3. Bilder von dir bei der Arbeit
Diese Bilder finde ich für die Website besonders wichtig, weil sie viel mehr zeigen können als ein klassisches Portrait. Was genau wir fotografieren, hängt natürlich davon ab, was du machst. Bei einer Ärztin können das andere Situationen sein als bei einem Coach, einer Grafikerin, einem Berater oder jemandem, der ein eigenes Produkt entwickelt.
Vielleicht arbeitest du viel am Laptop. Vielleicht führst du Beratungsgespräche, arbeitest mit deinen Händen, behandelst Menschen, hältst Vorträge oder bist regelmäßig bei deinen Kund:innen vor Ort. Genau solche Situationen können wir bei einem Personal Branding Shooting aufgreifen.
Dadurch sehen Besucher:innen nicht nur dich, sondern bekommen auch einen Eindruck davon, wie du arbeitest und was du anbietest.Und ganz nebenbei entstehen dabei oft Bilder, die sich später nicht nur für die Website, sondern auch sehr gut für Social Media, Newsletter oder Blogbeiträge verwenden lassen.
4. Detailaufnahmen
Nicht auf jedem Bild muss dein Gesicht zu sehen sein. Hände auf der Tastatur, ein Notizbuch, Arbeitsmaterialien, Produkte, ein Tablet, bestimmte Werkzeuge oder kleine Ausschnitte aus deinem Arbeitsalltag können genauso Teil deiner Bildwelt sein.
Solche Detailfotos wirken auf den ersten Blick vielleicht weniger wichtig als ein Portrait. In der Praxis sind sie aber unglaublich praktisch. Auf einer Website können sie längere Textbereiche auflockern, Leistungen ergänzen oder als ruhigeres Bild zwischen mehreren Portraits eingesetzt werden.
Außerdem erzählen sie etwas über dein Business, ohne immer alles offensichtlich zeigen zu müssen. Deshalb gehören Detailaufnahmen für mich zu einem gut geplanten Personal Branding Shooting unbedingt dazu.
5. Bilder mit Freiraum und in unterschiedlichen Formaten
Dieser Punkt wird bei der Planung gerne unterschätzt. Ein Foto kann wunderschön sein und trotzdem an der vorgesehenen Stelle auf deiner Website überhaupt nicht funktionieren. Manche Bereiche brauchen ein breites Querformat, andere ein Hochformat. Manchmal soll links neben dir Text stehen, manchmal rechts. Und ein Bild, das am Desktop perfekt aussieht, muss auf dem Smartphone plötzlich ganz anders zugeschnitten werden.
Deshalb fotografiere ich wichtige Motive nicht nur in einer einzigen Variante.
Weiter und enger, hoch und quer, mit Freiraum auf unterschiedlichen Seiten: Je mehr wir beim Shooting schon wissen, wofür du deine Bilder später brauchst, desto gezielter können wir darauf achten. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn deine Website zum Zeitpunkt des Shootings schon geplant oder sogar gestaltet ist.
Welche Bilder für Website und Business wirklich sinnvoll sind
Natürlich kannst du theoretisch auf jeder Unterseite dasselbe Portrait verwenden. Besonders abwechslungsreich wird deine Website damit allerdings nicht. Deine Website soll schließlich nicht nur zeigen, wie du aussiehst. Sie soll einen Eindruck davon vermitteln, wer du bist, was du machst und wie du arbeitest.
Genau darin liegt für mich auch der Unterschied zwischen einem einzelnen Business Portrait und einem Personal Branding Shooting. Wir fotografieren nicht einfach möglichst viele Varianten desselben Portraits, sondern überlegen vorher, welche Bilder du für deinen Außenauftritt wirklich brauchst.
So entsteht eine Auswahl, mit der du anschließend nicht nur deine Über-mich-Seite, sondern auch Startseite, Leistungsseiten, Blog oder andere Bereiche sinnvoll bebildern kannst.
Was du vor deinem Website-Shooting klären solltest
Du musst natürlich noch keine komplett fertige Website haben, bevor wir fotografieren. Ein paar Informationen vorab helfen aber enorm.
Welche Seiten wird es geben? Welche Leistungen möchtest du zeigen? Gibt es bereits ein Webdesign oder zumindest Farben und Schriften? Brauchst du ein großes Header-Bild? Gibt es Bereiche, in denen Text direkt neben oder über einem Foto stehen soll? Und welche Situationen aus deinem Arbeitsalltag sollten potenzielle Kund:innen unbedingt sehen?
Wenn du mit einer Webdesignerin oder einem Webdesigner zusammenarbeitest, lohnt es sich außerdem, vorher nachzufragen, ob bestimmte Formate oder Motive benötigt werden. Manchmal bekomme ich von meinen Kund:innen auch Screenshots, Entwürfe oder einen Link zur Website. Das macht die Planung natürlich noch einfacher.
Lieber vorher planen als später irgendwie passend machen
Natürlich lässt sich ein Foto nachträglich zuschneiden. Aber nicht aus jedem Hochformat wird plötzlich ein gutes Header-Bild – und umgekehrt.
Gerade bei Websites merkt man oft erst beim Einbauen, dass ein eigentlich schönes Foto an einer bestimmten Stelle nicht funktioniert. Der Text liegt über dem Gesicht, beim Zuschneiden fehlt plötzlich die Hälfte des Motivs oder für die mobile Ansicht bleibt vom ursprünglichen Bild kaum etwas übrig.
Viele dieser Probleme lassen sich vermeiden, wenn wir schon vor dem Shooting wissen, wofür die Bilder gedacht sind. Deshalb gehört die Planung für mich genauso zu einem Personal Branding Shooting wie das Fotografieren selbst.
Business Fotos für deine Website
Wenn du neue Business Fotos für deine Website brauchst, geht es also nicht darum, einfach möglichst viele schöne Bilder von dir zu haben. Wichtiger ist, dass am Ende eine Auswahl entsteht, die zu dir, deinem Business und den unterschiedlichen Bereichen deiner Website passt.
Beim Personal Branding Shooting überlegen wir deshalb vorher gemeinsam, welche Motive du brauchst, wo du die Bilder einsetzen möchtest und welche Situationen zu deiner Arbeit passen. Und beim Shooting selbst musst du dann weder wissen, wie du stehen sollst, noch wohin mit deinen Händen oder wann du in die Kamera schauen sollst. Dabei leite ich dich natürlich an.
So bekommst du Bilder, die nach dir aussehen – und die du für deine Website auch wirklich verwenden kannst.
Du planst gerade eine neue Website?
Vielleicht steht gerade ein Website-Relaunch an, du hast dich neu selbstständig gemacht oder deine bisherigen Bilder passen einfach nicht mehr zu deinem Business. Bei einem Personal Branding Shooting in Wien planen wir gemeinsam die Fotos, die du für deine Website und deinen weiteren Außenauftritt wirklich brauchst.








